Zum Hauptinhalt springenJobs

Zwischen Planbarkeit und Überraschung: Wie Haruki Murakami die Bestsellerlisten erobert

Beim Open Network in Berlin haben Markus Stache und Annette Weber die Entstehung eines Buchs anhand des neuen Romans des Japaners nachgezeichnet.

Haruki Murakami wird in diesem Jahr nicht den Literatur-Nobelpreis bekommen. Das liegt nicht an seinem Werk, das höchst preiswürdig ist, steht doch jedes Jahr sein Name auf den Listen der Wettbüros. Das liegt auch nicht an seinem deutschen Verlag, der alles dafür tut, dass seine Literatur angemessen zu den deutschsprachigen Lesern kommt und erfolgreich verkauft wird. Es ist die schwedische Akademie, die wegen des Missbrauchsskandals in diesem Jahr die Preisverleihung aussetzt.

Der geplante Bestseller

Wie Murakami mit seinem neusten, in zwei Teile aufgegliederten Roman „Die Ermordung des Commendatore“ zum Bestseller wurde, konnte man im Rahmen des Open Networks im Newscafé in Berlin erfahren. Markus Stache, kaufmännischer Geschäftsführer des DuMont Buchverlags, und Annette Weber, Leiterin von dessen belletristischem Programm, ließen sich von der Literaturredakteurin der Berliner Zeitung Cornelia Geißler ausfragen. Außerdem kamen viele Anregungen zum Gespräch aus dem Publikum.