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350 Jahre
Mediengeschichte

1664
1802
1805
1833
1847
1849
1876
1956
1964
1991
1998
2006
2009
2014

Historie

Die Geschichte Kölns als Standort der gedruckten Medien ist seit den Anfängen des 17. Jahrhunderts mit der Historie der DuMont Mediengruppe eng verbunden.

  • 1620

    wird in Köln Bertram Hilden nachgewiesen, der eine Druckerei für Festschriften und Gebetbücher betrieb. Mit ihm beginnt die Geschichte unseres Hauses. 

  • 1664

    Sein Sohn Peter Hilden druckt und verlegt die von der Universität herausgegebenen "Extra ordinariae relationes", eine lateinische Zeitung mit eigenen Berichterstattern in Den Haag, London, Paris, Brüssel, Wien.

  • 1721

    Gereon Arnold Schauberg heiratet Dorothea Hilden, Tochter von Peter Theodor Hilden.

  • 1763

    Die Thurn- und Taxissche Postverwaltung überträgt der Druckerei Gereon Arnold Schauberg die Herstellung der "Kaiserlichen Reichs-Ober-Post-Amts-Zeitung".

  • 1802

    Die Erben Schauberg erwerben die bei ihnen gedruckte "Kölnische Zeitung".

  • 1805

    Marcus DuMont erwirbt die "Kölnische Zeitung" und die Druckerei für 1400 Reichstaler.

  • 1831

    übernimmt Joseph DuMont nach dem Tod seines Vaters Marcus die Firmenleitung.

  • 1833

    Zeitungsdruck erstmalig auf einer Schnellpresse (König und Bauer).

  • 1837

    Als erste deutsche Zeitung führt die "Kölnische Zeitung" ein Feuilleton ein.

  • 1847

    Umzug in die Breite Straße - 62 Mitarbeiter - 9500 Abonnenten

  • 1849

    MDS richtet eine Taubenpost Paris–Brüssel–Aachen zur schnelleren Übermittlung der Börsenkurse ein. Die "Kölnische Zeitung" bringt die erste telegrafisch übermittelte Nachricht.

  • 1876

    Erstmals erscheint der "Kölner Stadt-Anzeiger", ursprünglich eine Anzeigenbeilage der "Kölnischen Zeitung", der sich 1890 zur selbstständigen Zeitung mausert und drei Jahre später bereits eine Auflage von 44.500 Exemplaren erreicht.

  • 1880

    übernimmt August Libert Neven die Firma. Er ist verheiratet mit Joseph DuMonts Tochter Christine und führt den Namen Neven DuMont.

  • 1902

    Der Verlag M. DuMont Schauberg feiert sein 100-jähriges Bestehen.

  • 1906

    Einzug in das von Müller-Erkelenz errichtete Verwaltungsgebäude Ecke Breite Straße und Langgasse.

  • 1928

    Aufstellung des Schnellläufers, der Presse-Reihenrotationsmaschine.

  • 1942

    Pressehaus teilweise durch Bomben zerstört. Beginn der Auslagerungen. Am 8. April 1945 erscheint die "Kölnische Zeitung" zum letzten Mal.

  • 1949

    Nach Aufheben des Lizenzzwanges Wiedererscheinen des "Kölner Stadt-Anzeiger". Anfangsauflage: 70.000 Exemplare.

  • 1953

    Alfred Neven DuMont tritt ins Unternehmen ein, 1955 wird er publizistischer Leiter des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

  • 1956

    Gründung des DuMont Buchverlages, der durch seine Kunstbücher weltbekannt wird.

  • 1962

    Der "Kölner Stadt-Anzeiger" erhält den Untertitel "Kölnische Zeitung": Die Redaktion, seit 1953 kontinuierlich erweitert, soll die Tradition des einstigen Flaggschiffs des Hauses fortführen.

  • 1964

    Das studio dumont wird gegründet.

    Der EXPRESS wird gegründet.

  • 1978

    Einführung des Lichtsatzes

  • 1982

    MDS beteiligt sich mit 20 Prozent an der Zeitungsgruppe der "Kölnischen Rundschau".

  • 1985

    Im neuen Druckzentrum in Köln-Niehl läuft für den "EXPRESS" die erste Rotationsmaschine an.

  • 1990

    Die erste Ausgabe der "Mitteldeutsche Zeitung" (MZ) als unabhängiges, überparteiliches Blatt erscheint, nachdem am Vortag die ehemalige SED-Bezirkszeitung "Freiheit" zum letzten Mal herausgekommen war. Druck- und Verlagshaus werden kurz danach in einer GmbH vereint.

  • 1991

    Nach einem Dutzend Gesprächsterminen mit der Treuhand-Anstalt ist der Erwerb der "Mitteldeutschen Druck- und Verlagshaus GmbH" durch DuMont Schauberg endlich perfekt. 

    Radio Köln, danach Radio Leverkusen und Radio Bonn / Rhein-Sieg, in deren Betriebsgesellschaften M. DuMont Schauberg mitwirkt, gehen auf Sendung.

  • 1996

    Alfred Neven DuMont und Dieter Schütte legen den Grundstein für das Neven DuMont Haus in Niehl.

    Der EXPRESS geht mit einem Web-Angebot online.

  • 1997

    Der Kölner Stadt-Anzeiger folgt mit einem eigenen Online-Angebot.

  • 1998

    Umzug in das Neven DuMont Haus in Niehl

  • 1999

    Übernahme des Verlagsgeschäfts und der Verlagsrechte an der „Kölnischen Rundschau“ durch M. DuMont Schauberg. Die „Kölnische Rundschau“ bleibt unter ihrem bisherigen Herausgeber Helmut Heinen redaktionell unabhängig.

  • 2002

    Der Verlag M.DuMont Schauberg feiert sein 200-jähriges Bestehen.

  • 2004

    Der EXPRESS feiert sein 40-jähriges Jubiläum und ist seit 1. März im Abo erhältlich.

  • 2006

    Der Kölner Stadt-Anzeiger erweitert im März sein Angebot um ein täglich erscheinendes Magazin im Halbformat.
    Im März starten fünf Verlage (u.a. M. DuMont Schauberg) das regionale Anzeigen-Onlineportal kalaydo.de (Stellenangebote, Autos, Immobilien sowie einen Marktplatz).

    M. DuMont Schauberg wird im Juli Mehrheitsgesellschafter der Frankfurter Rundschau.
    M. DuMont Schauberg beteiligt sich im August an der Haaretz Gruppe, Tel Aviv.
    Im November übernimmt M. DuMont Schauberg alle Anteile am Bundesanzeiger Verlag.

  • 2007

    Der Newsdesk des Kölner Stadt-Anzeigers hebt die Grenzen zwischen den einzelnen Ressorts auf.

  • 2008

    M. DuMont Schauberg beteiligt sich am lokalen Fernsehsender center.tv mit 24,4 Prozent.

    Im Februar wird die DuMont Net GmbH gegründet.

    Kölner Stadt-Anzeiger, EXPRESS, Mitteldeutsche Zeitung und Frankfurter Rundschau bieten ihre Inhalte seit Juni über ein Mobilportal an.

  • 2009

    M. DuMont Schauberg verändert zum 1. Januar 2009 seine Struktur. Die Mediengruppe M. DuMont Schauberg ist als Holding für die Gesamtstrategie, die Führung der Tochterunternehmen sowie für die Steuerung der Finanzen der Gruppe zuständig. Der bisherige Unternehmensbereich Köln wird in eine eigenständige Gesellschaft überführt und firmiert unter dem Namen Verlag M. DuMont Schauberg Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH & Co. KG.

    Die Mediengruppe MDS übernimmt den Berliner Verlag, unter anderem Berliner Zeitung und Berliner Kurier, sowie die Hamburger Morgenpost. Die Heinen-Verlag GmbH ist mit 35 Prozent am Presse- und Medienhaus Berlin (PMB) beteiligt.

  • 2010

    Die MDS-Abonnement-Zeitungen gründen die DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH.

    Als bundesweit erste Regionalzeitung ist der Kölner Stadt-Anzeiger ab 18. November mit einer eigenständigen iPad-App zu lesen.

  • 2012

    Die Kölnische Rundschau kommt aufs iPad.

    Im Juni erscheint die EXPRESS-App, es handelt sich um ein Hybridmodell: Zusammen mit der App erhält der Leser auch das E-Paper mit einem für das Tablet optimierten Webauftritt.

    Im Juli erscheint die App der Hamburger Morgenpost.

    Im August startet die Hauptstadt-App der Berliner Zeitung. Zusätzlich zur App erhalten die Leser auch das E-Paper der gedruckten Zeitung.

  • 2013

    Im Januar wird die „Zeit für Wissen Bildungsgesellschaft mbH“ gegründet. Sie bietet Bildungs-, Informations- und Wissensangebote für eine interessierte, lebenserfahrene (50+), regionale Zielgruppe.

    Im Februar übernimmt die Frankfurter Allgemeine Zeitung die insolvente Frankfurter Rundschau. MDS und ddvg verbinden damit die Hoffnung, dass die Stimme der FR dauerhaft erhalten bleibt.

  • 2013

    Der langjährige Verleger und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Schütte verstirbt am 8. Februar 2013 im Alter von 89 Jahren.

  • 2014

    Unter dem Dach der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH bündeln Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau ihre Lokalredaktionen Rhein-Erft, Rhein-Berg, Rhein-Sieg sowie Euskirchen/Eifel. Gesellschafter sind zu jeweils 50 Prozent der Heinen-Verlag und der Verlag M. DuMont Schauberg.

  • 2014

    Dr. Christoph Bauer wird am 1. Januar neuer Vorstandsvorsitzender der Mediengruppe M. DuMont Schauberg. Christian DuMont Schütte wechselt aus dem Vorstand auf den Posten des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.

    Die Mediengruppe M. DuMont Schauberg richtet sich neu aus mit dem Zukunftsprogramm „Perspektive Wachstum“. Der Fokus liegt auf den drei Geschäftsfeldern Regionalmedien, Business Information und Digitales. Außerdem werden die Gruppendienstleistungen und externen Serviceangebote in den DuMont Medien- und Managementservices gebündelt. Auch die Druckereien werden unter eine einheitliche Führung gestellt.

  • 2015

    Christian DuMont Schütte wird Aufsichtsratsvorsitzender der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, seine Stellvertreterin wird Isabella Neven DuMont, die den Vorstand verlässt. Prof. Alfred Neven DuMont, der 25 Jahre Jahre lang den Vorsitz innehatte, wird Ehrenvorsitzender des Gremiums.

    Die Mediengruppe M. DuMont trauert um Verleger Prof. Alfred Neven DuMont, der am 30. Mai 2015 nach kurzer, schwerer Krankheit verstirbt.

    Aus M. DuMont Schauberg wird am 15. September 2015 die DuMont Mediengruppe. Zur neuen Dachmarke gehören ein Corporate Design und ein Selbstverständnis mit einer ausgeprägten Wertewelt. Entstanden ist die neue Dachmarke in Kooperation mit der Agentur Jung von Matt/Limmat.
    Die DuMont Mediengruppe übernimmt die Mediengruppe Berliner Verlag komplett und damit also auch die 35 Prozent, die bis zuletzt dem Heinen Verlag gehört haben.