Das beste Konzept

◼ Platz 1 - "Lebens(t)räume"

      Mitteldeutsche Zeitung, Serie, ab Juli 2015

Das ausgezeichnete Werk

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Begründung der Jury

Spektakuläre, mitunter sogar etwas gruselige Wohngebäude aufspüren und wirklich hinter die Fassade blicken: Das ist der „Mitteldeutsche Zeitung“ mit dieser multimedialen Serie gelungen. Was sind das beispielsweise für Menschen, die es sich in einem Haus gemütlich gemacht haben, in dem hunderte Jahre zuvor der örtliche Henker lebte und arbeitete? Oder wie dekoriert man ein Wohnzimmer, das sich im Altarraum einer ehemaligen Kirche befindet? Die gedruckt wie digital publizierte Serie „Lebens(T)räume“ bietet Einblicke in Gebäude der etwas anderen Art. Sie erzählt die Geschichte der Bauwerke und ihrer Bewohner, digital ergänzt um  360°-Panoramen, spektakuläre Drohnen-Videos und Galerien. Das Ergebnis ist ein hervorragendes Konzept, das auch außergewöhnliche und sehr private Perspektiven bereithält, an denen man sich teilweise gar nicht satt sehen kann.

Die Gewinner

Andreas Stedtler, Fotograf, 1975 in Aschersleben geboren. Er absolvierte die Bundesfachschule für Fotografie in Potsdam-Babelsberg. Seit 1997 ist er freischaffend für Industrie, Wirtschaft, Magazine und Agenturen tätig. Reportage-Aufträge für Hilfsorganisationen, Reiseunternehmen und Reedereien führten Andreas Stedtler in über 60 Ländern der Welt. Als Freelancer arbeitet er für die Mantelredaktion der Mitteldeutsche Zeitung.

Julius Lukas wurde 1986 in Oschatz geboren, verbrachte aber die meiste Zeit seines Lebens in Halle. Hier studierte er Medienwissenschaft und Philosophie und wechselte dann zum Journalismus-Studium nach München. Dort besuchte er auch die Deutsche Journalistenschule. Seit 2014 ist Lukas als freier Mitarbeiter Teil des Reporterteams der MZ. Als freier Journalist ist er zudem für Medien wie den MDR oder DIE ZEIT tätig.

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PDF-Artikel
📰"Lebensträume"
von Julius Lukas & Andreas Stedtler

◼ Platz 2 - "Schaffen wir das?"

      Kölner Stadt-Anzeiger, Deutschland und die Flüchtlinge, 10.10.2015

Das ausgezeichnete Werk

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Begründung der Jury

Als Deutschland im Spätsommer 2015 die Grenzen für Flüchtlinge öffnete, reagierten viele Menschen mit Euphorie, aber auch viele mit Angst, Sorge – und offenen Fragen.  Unzählige E-Mails, Anrufe und Leserbriefe, die in den Redaktionen eingingen, brachten dies zum Ausdruck. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nahm genau diese auf und gestaltete am 15. Oktober 2015 eine Sonderausgabe zum Thema Flüchtlinge. Fragen führten durch das Blatt: Die Redaktion antwortete mit Daten und Fakten, gab aber auch zu, dass es auf einige Fragen (noch) gar keine Antworten und Vorhersagen geben kann. Das Konzept ist ein beachtenswertes Beispiel für Leser-orientierten, transparenten Journalismus.

Der Gewinner

Redaktionsteam der Sonderausgabe des "Kölner Stadt-Anzeiger", stellvertretend eingereicht von Jennifer Stötzel 

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PDF-Artikel
📰"Schaffen wir das?"
von Jennifer Stötzel

◼ Platz 3 - "Verdamp lang her“

      ksta.de, November 2015

Das ausgezeichnete Werk

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Begründung der Jury

Dieses Konzept der KStA-Digital-Redakteurin Anna Reimann ist wohldurchdacht: Die Nachfrage der Leserinnen und Lesern nach historischen Aufnahmen und Geschichten erkannt, Inhalte organisiert und aufbereitet - und über Website, soziale Kanäle und Zeitung intelligent ausgespielt. Anna Reimann bedachte dabei von Anfang an mustergültig die unterschiedlichen Verwertungsketten sowie anknüpfende Monetarisierungsmöglichkeiten.

Die Gewinnerin

Anna Reimann

Downloads und Links

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Serie auf www.ksta.de
📰"Verdamp lang her“
von Anna Reimann