"Streik ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr nachvollziehbar"

Trotz einer signifikanten Annäherung der Positionen im Tarifkonflikt der Zeitungsredakteure haben die Gewerkschaften zu neuen Streiks aufgerufen. Die Mediengruppe M DuMont Schauberg (MDS) wird damit nun zehn Tage in Folge bestreikt.

MDS-Vorstandsmitglied Franz Sommerfeld kritisiert die Arbeitsniederlegung zum jetzigen Zeitpunkt als 'völlig unverständlich': "Der Streik trifft das Haus in einer Zeit, in der mit aller Kraft gegen sinkende Auflagen und Anzeigenerlöse gekämpft wird. Es muss allein schon ein zweistelliger Millionenbetrag aufgebracht werden, um die Frankfurter Rundschau zu retten."
Der insgesamt 22 Tage währende Ausstand füge dem Verlag M. DuMont Schauberg erheblichen wirtschaftlichen Schaden zu: "Er gefährdet Arbeitsplätze."

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG
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