M. DuMont Schauberg übernimmt Mecom-Aktivitäten

Die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) hat von der britischen Mecom Gruppe deren deutsche Aktivitäten übernommen. Diese umfassen unter anderem die "Berliner Zeitung", den "Berliner Kurier" und die "Hamburger Morgenpost", das Stadtmagazin "Tip" sowie die Netzeitung.

Die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) hat von der britischen Mecom Gruppe deren deutsche Aktivitäten übernommen. Diese umfassen unter anderem die "Berliner Zeitung", den "Berliner Kurier" und die "Hamburger Morgenpost", das Stadtmagazin "Tip" sowie die Netzeitung. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt und die Hauptversammlung der britischen Mecom Gruppe. Mit Rücksicht darauf wird MDS vorläufig keine Erklärungen abgeben. Jedoch sind Berichte, wonach die "Frankfurter Rundschau" zentral aus Berlin oder die "Berliner Zeitung" aus Frankfurt gestaltet werden, substanzlose Spekulationen.

MDS setzt damit seine Expansionsstrategie fort. Im Jahr 2006 hatte MDS bereits mit einer Beteiligung von 50 Prozent und einer Stimme die Mehrheit an der "Frankfurter Rundschau" erworben. Ebenfalls in 2006 hatte sich das Kölner Familienunternehmen mit 25 Prozent an der israelischen Haaretz-Gruppe beteiligt, die die führende Tageszeitung des Landes herausgibt.

In der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg erscheinen die Abozeitungen Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau sowie die Kaufzeitung EXPRESS. Außerdem gibt MDS in Sachsen-Anhalt die Mitteldeutsche Zeitung in Halle/Saale heraus. Als einer der großen Zeitungsverlage in Deutschland hält MDS Beteiligungen an zahlreichen Anzeigenblättern, Hörfunksendern und Onlineunternehmen. Zu den nationalen Aktivitäten von MDS gehören der Bundesanzeiger Verlag, der DuMont Buchverlag sowie der DuMont Kalenderverlag.

Der Umsatz der Unternehmensgruppe MDS betrug im Geschäftsjahr 2007 626,2 Mio. Euro bei durchschnittlich 3.564 Mitarbeitern.