Hamburger Morgenpost stärkt digitale Wachstumsfelder und restrukturiert Verlag – Abbau von Zehn Stellen

Die Hamburger Morgenpost, die zur Mediengruppe M. DuMont Schauberg und zum Heinen-Verlag gehört, setzt konsequent auf den weiteren Ausbau zur starken multimedialen Marke im Norden mit regionalem Fokus.

Der Verlag hat in den vergangen Jahren acht neue Stellen, zum größten Teil im Digitalbereich der Redaktion und in der digitalen Vermarktung geschaffen. Mopo.de gehört heute mit monatlich rund Zehn Mio. Visits zu den reichweitenstärksten regionalen Nachrichtenportalen und behauptet sich hervorragend am Markt.

Um die Erfordernisse des sich schnell verändernden Werbemarktes über alle Medienkanäle hinweg optimal bedienen zu können, gründet die Morgenpost Verlag GmbH eine eigenständige Vermarktungsgesellschaft, die innovative Ideen und multimediale Formate entwickelt. „Unsere Werbepartner im Hamburger Markt erwarten 360 Grad-Angebote aus einer Hand, die möglichst alle Kanäle und Mediengattungen abdecken“, so Geschäftsführerin Susan Molzow. 

Die Fokussierung auf den Digitalbereich führt zu organisatorischen Änderungen im Redaktionsbetrieb und zu einem Verlust von 4,4 Arbeitsplätzen, davon 1,4 Redakteursstellen. 

Um sich noch stärker auf die regionale Marktbearbeitung konzentrieren zu können, wird die Morgenpost Konzernsynergien nutzen und  ihre Anzeigenverwaltung an die MZ Dialog GmbH, eine 100prozentige Tochter des „Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus“ in Halle, vergeben. Dies führt in Hamburg zu einem Abbau von 5,8 Vollzeitstellen. Welche Mitarbeiter von Kündigungen betroffen sein werden, wird sich nach der Sozialauswahl herausstellen – wobei sich die Hamburger Morgenpost der besonderen Verpflichtung gegenüber Betriebsräten bewusst ist, die in der betroffenen Abteilung tätig sind.

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