Geschäftsergebnis 2006 der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg

Die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) in Köln (Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, EXPRESS, Mitteldeutsche Zeitung, Halle/Saale, und Frankfurter Rundschau) steigerte im Geschäftsjahr 2006 ihren Umsatz auf 556,7 Millionen Euro (Vorjahr: 514,3 Millionen Euro).

Die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) in Köln (Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, EXPRESS, Mitteldeutsche Zeitung, Halle/Saale, und Frankfurter Rundschau) steigerte im Geschäftsjahr 2006 ihren Umsatz auf 556,7 Millionen Euro (Vorjahr: 514,3 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss hingegen sank leicht auf 26,1 Millionen Euro (Vorjahr: 29,8 Millionen Euro). Die Zahl der Mitarbeiter stieg 2006 aufgrund von Zukäufen auf 3907 Mitarbeiter (Vorjahr: 2975 Mitarbeiter).

Das Umsatzwachstum von gut acht Prozent ist vor allem auf die konsequente Wachstumsstrategie im In- und Ausland zurückzuführen. Ohne die Zukäufe und Ausweitung der Geschäftsfelder hätte MDS einen leichten Umsatzrückgang um 0,8 Prozent verzeichnet.

Wesentliche Akquisitionen in 2006 waren der Erwerb der Mehrheitsanteile an der Frankfurter Rundschau (50 Prozent und eine Stimme), 25 Prozent an der israelischen Haaretz-Gruppe und die Übernahme sämtlicher Gesellschaftsanteile am Bundesanzeiger Verlag. MDS verstärkte sein Engagement auch in den benachbarten Medienbereichen, wie Hörfunk und Internet, die eine positive Ergebnisentwicklung aufweisen. Gleichzeitig investierte MDS weiter in die Qualität seiner Zeitungstitel, wie beispielsweise mit der Einführung des "Magazin" im Kölner Stadt-Anzeiger oder der Umstellung der Frankfurter Rundschau auf das Tabloid-Format. Beides findet bei den Lesern hohe Akzeptanz.