Gemeinsame Presseerklärung von Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung

Dr. Uwe Vorkötter - bis zum 31. Mai 2009 Chefredakteur der Frankfurter Rundschau - wird zum 1. Juni 2009 als Chefredakteur der Berliner Zeitung berufen.

Dr. Uwe Vorkötter - bis zum 31. Mai 2009 Chefredakteur der Frankfurter Rundschau - wird zum 1. Juni 2009 als Chefredakteur der Berliner Zeitung berufen. Er hatte diese Aufgabe bereits von 2002 bis 2006 wahrgenommen. Seit dem 1. April 2009 hat Brigitte Fehrle als stellvertretende Chefredakteurin die Redaktion kommissarisch geleitet. Herr Dr. Vorkötter wird zusätzlich als Beauftragter für eine stärkere Kooperation von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau eingesetzt.

Als neue Chefredakteure der Frankfurter Rundschau werden berufen: Joachim Frank, bisher stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, und Rouven Schellenberger, bislang stellvertretender Chefredakteur der Frankfurter Rundschau.

Neuer zweiter stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers neben Lutz Feierabend wird Burkhard von Pappenheim, stellvertretender Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung. Sibylle Quenett, Leiterin der Parlamentsredaktion von Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutscher Zeitung, folgt ihm in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs nach. Bereits seit dem 1. Mai 2009 ist Peter Pauls Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers.

Im Einvernehmen haben die Verleger mit den Chefredaktionen der Abonnementzeitungen des Verlages M. DuMont Schauberg (Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung) verabredet, künftig journalistisch enger zu kooperieren. Dazu gehört, dass das erfolgreich praktizierte Syndication-Modell (der titelübergreifende systematische Austausch von Texten) der Gruppe auch auf die Berliner Zeitung ausgeweitet wird.

Durch die gemeinsamen Anstrengungen soll die hohe Qualität der redaktionellen Leistungen auf den Gebieten Print und Online gesichert und gesteigert werden. Das bedeutet auch, den Anteil exklusiver Beiträge zu erhöhen. Es gehört zu der koordinierten Strategie, dass die Zusammenarbeit regelmäßig überprüft und ausgewertet wird. In diesem Zusammenhang kommt der Kooperation von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau eine besondere Bedeutung zu.