Das traditionsreiche Medienunternehmen M. DuMont Schauberg sichert mit eingreifenden Maßnahmen die Zukunft der Mediengruppe

M. DuMont Schauberg stellt mit dem heutigen Tag das Zukunftsprogramm „Perspektive Wachstum“ vor.

Die Mediengruppe konzentriert sich künftig verstärkt auf den Ausbau der drei Geschäftsfelder Regionalmedien, Fachmedien und Digitales. Zentrale Bedeutung hat die Bündelung aller unternehmerischer Aktivitäten im Bereich Regionalmedien an den Standorten Köln (Medienhaus DuMont Rheinland), Berlin und Hamburg (Mediengruppe Berliner Verlag) sowie Halle (Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung). Jedes dieser Medienhäuser wird unter einheitlicher Führung gattungsübergreifend die regionalen Märkte entwickeln.  

Zudem werden gruppenweit die unternehmensinternen Managementservices, marktnahe Medienservices und auch die Druckereien in Berlin, Halle/Bernburg und Köln in eigenen Unternehmensbereichen zusammengefasst. Insgesamt wird die Mediengruppe 20 Millionen Euro in Technologie und Prozesse investieren.  

„Mit dieser Perspektive sichern wir langfristig die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Mediengruppe M. DuMont Schauberg“, so Prof. Alfred Neven DuMont, Aufsichtsratsvorsitzender der Mediengruppe M. DuMont Schauberg. „Wir glauben an Medien als Geschäftsmodell, wir sind sogar überzeugt, dass dies ein Markt mit Wachstumspotenzial auch für eine regionale Mediengruppe wie M. DuMont Schauberg ist.“ Der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Dr. Christoph Bauer, hebt drei zentrale Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg des Zukunftsprogramms hervor: „Wir rücken erstens viel näher an den Markt und unsere Kunden. Zweitens bündeln wir Management- und Medienservices sowie die Druckereien, um durch effiziente Strukturen und einheitliche Prozesse eine skalierbare Organisation zu schaffen. Und wir stärken die Innovationskraft – durch neue Geschäftsmodelle auch jenseits unserer digitalen Aktivitäten in den Regionalmedien.“  

Kern des künftigen Kurses der Mediengruppe M. DuMont Schauberg bleibt das Bekenntnis zur publizistischen Qualität. Darum startet M. DuMont Schauberg zeitgleich eine gruppenweite Offensive zur „Digitalen Transformation“ seiner sechs Zeitungsmarken, um die Redaktionen konsequenter auf die Anforderungen der Digitalisierung auszurichten. Hierbei stehen neben Investitionen in neue Technologien und Arbeitsabläufe vor allem die Aus- und Weiterbildung der Redakteurinnen und Redakteure im Vordergrund.  

Vom 1. Oktober an entstehen im Bereich Regionalmedien unter Führung von Philipp M. Froben (Rheinland, Köln), Tilo Schelsky (Halle/Saale) sowie Stefan Hilscher und Michael Braun (Berlin) – wobei der Standort Hamburg von Susan Molzow geleitet wird – regionale Medienhäuser, in denen nicht nur die jeweiligen Abonnement- und Kaufzeitungen, sondern auch Anzeigenblätter, Ticketing, elektronische Medien wie Hörfunk oder TV sowie das digitale Angebot des jeweiligen Mediums gebündelt und marktorientiert weiterentwickelt werden. Wichtige Wachstumsimpulse verspricht sich die Mediengruppe auch durch den konsequenten Ausbau des Bereichs Fachmedien. Darüber hinaus werden die bereits aufgebauten Venture Portfolios im Bereich Digitales ausgebaut.  

 

Die regionalen Medienhäuser, Fachmedienverlag und Digitalaktivitäten können künftig auf gebündelte Dienstleistungen innerhalb der Gruppe zurückgreifen. Dies betrifft interne Managementservices wie Controlling, Recht, Rechnungswesen, Einkauf sowie Personalmanagement. Daneben gibt es in den drei Bereichen DuMont Dialog (Callcenter), DuMont Medienproduktion (Satz, Blattplanung, Anzeigenservice) und DuMont Systems (IT) sowie Redaktionsarchiv, Shop/Leserreisen und Corporate Publishing marktnahe Medienservices, die auch externen Kunden angeboten werden. Die erfolgreiche Arbeit der Callcenter (MZ Dialog und Berliner Dialog) am Markt steht hierfür exemplarisch. Beide Bereiche werden in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt, der DuMont Management- und Medienservices. Sie wird von Karlheinz Kroke (ad interim) und Karl-Heinz Goßmann geführt. Die neu gebildete Sparte Druck verantwortet Bernd Preuße. Das Zusammenfassen der Serviceleistungen in Verbindung mit Investitionen in Technologie und Prozesse wird mit einem Personalabbau verbunden sein. Betroffen davon sind die Bereiche Controlling, Recht, Rechnungswesen, Einkauf, Satz, Anzeigenservice, Blattplanung und Shop/Leserreisen. Die Konkretisierung der Personalmaßnahmen erfolgt bis Ende 2014 im Dialog mit den Arbeitnehmervertretern. 

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